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June 25 2009

September 09 2008

Das "Hack-Center" ist ein Raum mit Internetzugang, wo Computerfreaks ihre PCs aufbauen und gemeinsam ihre Open Source-Projekte weiter entwickeln können. "Mit Hacken ist in diesem Fall keine kriminelle Handlung, sondern das Eingeben auf der Tastatur gemeint", sagte Björn Pahls aus dem Vorstand des CCC Darmstadt der Frankfurter Rundschau.
Meta-Rhein-Main-Chaosdays: Technik-Kongress an der TU Darmstadt | Frankfurter Rundschau
Reposted byjessorterreptik

September 07 2008

15:23

mrmcd111b over; coming soon mrmcd1000b

Die mrmcd111b sind vorbei. Details zu den mrmcd1000 (”mrmcd0×8h”) folgen …

Die Veranstalter möchten sich an dieser Stelle bei allen Besuchern und insbesondere bei den Helfern bedanken, die zum Gelingen des Community Events beigetragen haben. Unser Dank gilt auch den vielen Referenten, Künstlern und Liveperformern, Dorneo für das Design, den “Pirmasensern” für die Anlage und den täglich wechselnden Chilloutbereich ….

In den nächsten Tagen werden wir die ausstehenden Folien zusammentragen und im Fahrplan, bzw. Wiki veröffentlichen. Bitte nutzt das Wiki auch für “Lost and Found”, Feedback, ……

Wir werden im Wiki eine extra Bestellseite für die Tassen-Nachbestellungen anlegen. Die reguläre Lieferzeit der Tassen liegt bei 4-6 Wochen.

Im Wiki und im Fahrplan werden wir die ausstehenden Foliensätze nachtragen.

AKV, c3f2m, cccMz/Wi, cda

September 03 2008

September 02 2008

10:23

[Event] AK Vorratsdatenspeicherung (Ricardo Cristof Remmert-Fontes)

The Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) is a political activists group/platform, founded in 2005 to fight the european directive on “data retention”, but now working on the general topic of surveillance and retention/aggregation of data for law enforcement without proper occasions, such as PNR, e-ID, IPR etc. As the largest dangers to the european society we see the trend of breaking the dissociation of law enforcement and secret services, a general centralization of competences, instruments and data sources in Germany and Europe. We identified this “trend” as one of the largest dangers for our democratic society. Therefore, we will talk about lessons learned, former online-campaigns (Stasi 2.0), upcoming campaigns, networking - and hope to develop cool ideas and common strategies together with many people and organizations from many countries live on the MRMCD!

08:18

Rwanda Village Concept Project - c3f2m hilft bei der Errichtung einer Toilette in Afrika

The Village Concept is a concept that promotes community development initiatives as well as student capacity building. Projects based on the Village Concept are called Village Concept Projects (VCPs).

The Village Concept is a concept that promotes community development initiatives as well as student capacity building. Projects based on the Village Concept are called Village Concept Projects (VCPs).

http://rwanda-vcp.org

08:08

[Event] Running a non-profit ISP for fun and fame. - Der IN-Berlin stellt sich vor (Philipp Schmidt)

Es wird etwas darüber erzählt, wie man sich sein Internet selbst macht, sowie die Hürden und den Wandel dabei.

Der IN-Berlin ist ein kleiner, nicht-kommerzieller Internetprovider, der seine Nutzer zum Mitmachen einlädt.

Als sich vor über 15 Jahren erste UUCP-Mailboxen in ganz Deutschland zu Ortsverbänden des Individual Network e.V. zusammenschlossen, um auch Nicht-Uni-Angehörigen einen Internetzugang abseits von UU-Net zur Verfügung zu stellen, fing alles an… … heute sind davon nur noch wenige übrig, der wahrscheinlich größte davon ist IN-Berlin. Immernoch geht es um freie Kommunikation, das ganze Internet und darum, tolle Dinge selbst zu machen.

http://www.in-berlin.de/

September 01 2008

18:56

[Event] OpenSolaris; Solaris Dtrace; ZFS - Design und Möglichkeiten (ulrich graef)

OpenSolaris (10 Min + 5 Min Diskussion)
Bei Sun Microsystems wurde beschlossen, Solaris in  den OpenSource überzuführen. Dieser Prozess wurde im Juni  2005 angefangen.
Heute befindet man sich in der Situation, dass es von Sun  noch alte Distributionen von Solaris gibt, die nicht im  OpenSource sind (Solaris …, 8, 9 und 10) sowie die neuen  Distributionen (OpenSolaris ) die schon OpenSource sind.
Alle diese Distributionen lassen sich kostenfrei herunterladen  und benutzen.
Für die Solaris Distributionen ist voller Support und  OpenSolaris 2008.05 ist eingeschränkter Support verfügbar.
Der Support für OpenSolaris wird schrittweise ausgebaut werden.  Der Nachfolger von Solaris 10 wird auf OpenSolaris basieren,  der Source und voller Support wird verfügbar sein.

Dtrace - Dynamic Tracing (20 Min + 10 Min Vorführung und Diskussion)
Dtrace ist ein Beispiel für die neuen Projekte im OpenSolaris,  die schon Eingang in andere Betriebssysteme gefunden haben.

Mit Dtrace wird die Sichtweise auf den Kernel bzw. auf die  Arbeitsweise von Programmen verändert. Statt einzelne Prozesse  bis zum Systemcall zu untersuchen ist mit Dtrace der gesamte Ablauf
auch im Kernel beobachtbar. Dazu ist ein generelles System zum  Beobachten von Kernel-Modulen erstellt worden, das zusätzlich immer  auch den Kontext des rufenden User-Programms kennt.
Daher sind einzelne Programme, zusammenarbeitende Programme oder  auch der Ablauf im Kernel beobachtbar.
Um solche Beobachtungen effizient zu ermöglichen wurden verschiedene  Design-Entscheidungen getroffen:

  • Messungen dürfen keine Locks im Kernel nutzen
  • Daten müssen effizient verarbeitet werden
  • Der Overhead ohne Messungen muss minimal sein

Realisiert wird Dtrace durch eine Bibliothek libdtrace,  die die dtrace Kernel-Möglichkeiten verschiedenen
Anwendungsprogrammen - auch eigenen - zur Verfügung stellt.  Das Userland-Programm dtrace nutzt ebenfalls die libdtrace.

Wie funktioniert dtrace?
Mit einem D-Programm wird eine Anfrage gestartet.  Die Sprache D ist C-artig und ist ähnlich wie die Sprache  AWK limitiert.  Ein D-Programm besteht aus Klauseln, die Datenwerte an spezifizierten  Messpunkten im Kernel oder im Userprogramm nutzen können.  Ob die Daten verarbeitet werden lässt sich mit Bedingungen pro  Messpunkt einschränken.
Aus den Daten kann man dann einfache Ausgaben, formatierte Ausgaben  oder Statistiken erstellen, wobei die Statistikfunktionen Bestandteil  von dtrace sind.
Die Implementierung nutzt an jedem potentiellen Messpunkt eine  Liste von Callback-Funktionen. Solange diese Liste leer ist ist der  Overhead extrem klein.  Wenn ein Messpunkt benutzt wird, dann wird eine Callback-Funktion  addiert, die lediglich die Bedingung prüft und dann gegebenenfalls die
benötigten Daten in einen zirkulären gesharten Puffer schreibt;  das Schreiben erfolgt unsynchronisiert und daher sehr effizient  Das Anwendungsprogramm liest regelmässig (1x pro Sekunde) die
aufgelaufenen Daten aus dem gesharten Puffer.
Gerade wenn viel gemessen wird, ist das Verhältnis von Lesevorgängen zu Daten sehr effizient.  Ist weniger los, dann ist die Bearbeitung zwar weniger effizient, allerdings ist das nicht negativ zu bewerten,  weil dann ja noch genug Ressourcen da sind.

ZFS - Design und Möglichkeiten (45 Min)
ZFS ist ein Filesystem einer neuen Generation.
Erstmals wurde auf den Volume Manager verzichtet und diese Funktion mit ins Filesystem integriert. Eigentlich macht das Sinn, weil Filesystem und Volume Manager verwalten jeweils die gleichen Dinge.
Das Filesystem verwaltet Datenbereiche in Form von konfigurierbaren Stücken Plattenspeicher. Die Datenbereiche sind benannt, meist in hierarchischer Form angeordnet und man nennt sie Dateien.
Ein Volume Manager verwaltet Datenbereiche in Form von konfigurierten Stücken Plattenspeicher. Die Datenbereiche sind benannt, meist nicht hierarchisch angeordnet, können mit Redundanzverfahren (RAID-1, RAID-5, RAID-6, RAID-*… kombiniert werden und man nennt sie Volumes.
Warum werden in bisherigen Systemen diese beiden Dinge immer kombiniert, obwohl sie doch augenscheinlich das Gleiche tun? Zumal man bei näherem Hinsehen noch weitere Nachteile findet,
weil ein Filesystem nicht optimieren kann, weil es gar nicht weiss, ob und wieviele Platten im Volume sind und wo ohne Nachteile paralell I/O Vorgänge angestossen werden können.
Der Volumemanager kann auch nicht optimieren, weil die Konsistenz des Filesystem (bzw. der Check derselben via fsck) hängt an der Reihenfolge der Schreibvorgänge; die darf daher vom Volume-Manager
nicht verändert werden. Hier zeigt sich, das ohne weitere Transparenz die Optimierung leidet.
Ein anderer Punkt sind die Redundanz-Verfahren im Volume Manager. Diese können nämlich vom Filesystem nicht genutzt werden, da es beim Volume schlicht kein programmatisches Interface gibt,
eine alternative Deutung eines Blocks anzufordern.

Selbst wenn das Filesystem weiss, dass der Block so nicht richtig sein kann, gibt es keine Möglichkeit automatisch den anderen Block des Spiegels zu lesen.
Um diese Sackgassen zu entfernen wurde mit ZFS ein neues Filesystem geschaffen, dass noch eine Reihe weitere Verbesserungen enthält:
Alle Blöcke eines ZFS sind mit langen Prüfsummen geschützt (256 Bit)

  • ZFS enthält den Volumemanager
  • ZFS kann RAID-1/RAID-5/RAID-6 nutzen, um defekte Blöcke wieder zu rekonstruieren und zu reparieren.
  • ZFS hat eine vereinfachte Administration
  • ZFS arbeitet mit Transaktionen auf den Platten, ein fsck ist nie mehr notwendig.
  • ZFS hat unlimitierte Snapshots

August 27 2008

11:38

[Outdoor Event] - Besuch der Sternwarte Darmstadt

Der diesjährige Astronomietag der Volkssternwarte Darmstadt findet am 06.09.2008 statt und hat das Thema  “Unsere Nachbarn im Sonnensystem”. Um 15:00 Uhr öffnen sich die Türen des   Observatoriums auf der Ludwigshöhe in Darmstadt.

Der Schwerpunkt dieses Tages werden der Erdmond, sowie die Planeten Venus  und Mars sein. In Kurzvorträgen erfahren die Besucher wissenswertes über diese  Himmelskörper. Was gibt es noch?

Führungen durch die Sternwarte
Sonnenbeobachtung
Teleskope
Fragen & Antworten
Interessantes zu Astronomie und
Raumfahrt

Unsere jüngeren Besucher können  Wasserraketen fliegen lassen, Mondkrater ?werfen?, Malen und Basteln.

Mit Einbruch der Dunkelheit werden wir mit unseren Fernrohren den Nachthimmel über Darmstadt beobachten.

Link: http://www.vsda.de/

11:33

ESA - *ROSETTA ? MIT HOCHGESCHWINDIGKEIT DURCH DEN ASTEROIDENGÜRTEL*

Wir haben eine Person (dj-spock) direkt bei der ESOC als Pressevertreter eingeschleusst. Wir werden versuchen eine Liveschaltung aus dem Kontrollzentrum zu bekommen und direkt auf die Telemetrie-Daten der Mission zugreifen zu können.

Abertausende Kilometer von der Erde entfernt jagt die europäische
Weltraumsonde Rosetta durchs All. Ihr Kurs bringt sie 2014 zum Kometen
67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Sie wird ihn ein Stückweit auf seinem
Flug durch den Weltraum begleiten, und dann - zum ersten Mal in der
Geschichte der Weltraumforschung - eine Landesonde auf der Oberfläche
eines Kometen absetzen.

Rosettas Reise durchs Universum ist lang -  und alles andere als
ereignislos: In gut zwei Wochen, am 5. September, wird sie einem
Asteroiden begegnen. Von diesem kennt die Wissenschaft bislang nicht
viel mehr als seinen Namen, den er bei seiner Entdeckung im November
1969 erhielt: (2867) STEINS.

Am Abend des 5. September um 20h58 ist Rosettas Distanz zu Steins am
kleinsten. Während die Sonde mit einer relativen Geschwindigkeit von
8,6 km/s am Asteroiden vorbeifliegt werden nur 800 km All zwischen
ihnen liegen. Rosetta wird diese Begegnung dank ihrer Bordkamera
festhalten. Die Photos werden in einer Pressekonferenz am 6. September
präsentiert.

Freitag, 5. September:

18:00                 Einlass
18:00 ? 19:00        ESA-Experten stehen für Interviews bereit
19:00 ? 20:15        Pause, Buffet
20:20 ? 20:30        Kurze Einführungspräsentation über die Ereignisse
des Abends, Paolo Ferri (Leiter der Abteilung für Sonnen- und
Planetenmissionen)
20:30 ? 21:00        Live aus dem Kontrollraum
22:23        Erste Telemetriedaten: Signal des erfolgreichen Vorbeiflugs

Samstag, 6. September:
Pressekonferenz

12:00         Begrüssung
12:10        Rosetta - Missionsüberblick
12:20        Rosetta und die Erforschung von Asteroiden
12:30        Der “fly-by” an Steins ? Rosetta geht an ihre Grenzen
12:40        Präsentation erster Bilder
12:50        Pläne der ESA für Asteroiden- und Space Debris-Beobachtung
13:00        Fragen & Antworten
13:20        ESA-Experten stehen für Interviews bereit
15:00         Ende der Veranstalung

Rosetta hat Steins bereits 2006 aus weiter Entfernung als einen
Gesteinsbrocken von viereinhalb Kilometer Größe identifiziert. Von der
Annäherung am 5. September erwarten sich die Wissenschaftler
bedeutende Informationen über diesen zum Asteroidengürtel zwischen
Mars und Jupiter zählenden Himmelskörper. Z.B. Details über Steins’
Geschwindigkeit, seine Oberflächenstruktur und seine chemische und
mineralogische Zusammensetzung. ? Und damit Erkenntnisse über den
Evolutionspfad einer Art von Asteroiden, die lange vor den Planeten
unseres Sonnensystems entstanden sind.

August 26 2008

23:55

[Wahlcomputer] - Enttäuschung über Abweisung der Einsprüche bei der hess.Landtagswahl


Das Wahlprüfungsgericht beim Hessischen Landtag hat mit Beschluss vom 15.08.2008 die Wahl zum Hessischen Landtag am 27.01.2008 für gültig erklärt. In seinem Beschluss stellte das Wahlprüfungsgericht fest, dass die 17 gegen die Landtagswahl vom 27.01.2008 gerichteten Einsprüche erfolglos bleiben müssen. In der Erklärung heisst es, dass die aufgedeckten Wahlfehler unerheblich für den Ausgang der Wahl gewesen seien.

Freiwillige Wahlhelfer aus den lokalen Chaostreffs Darmstadt (cda), Frankfurt (c3f2m), Mannheim, Heidelberg und Mainz/Wiesbaden (cccMz) hatten bei der hessischen Landagswahl im Januar zahlreiche “Wahlfehler” aufgedeckt. Der Chaos Computer Club hat diese Wahlfehler in einer Presseerklärung (27.1.) noch in der Wahlnacht im Januar gerügt.

Vorausgegangen war der Versuch des Chaos Computer Clubs durch einen Erlass einer einstweiligen Anordnung die Verwendung von Wahlcomputer der Firma NEDAP bei der Landtagswahl in Hessen 2008 untersagen zu lassen (CCC Presseerklärung 07.1.) Der hessische Staatsgerichtshof wies vor der Landagswahl die entsprechende Klage zurück.

Gegen den Beschluss des Wahlprüfungsgerichts können die Wahlberechtigten, deren Einspruch verworfen worden ist, sowie die Fraktionen innerhalb eines Monats nach der Zustellung des Beschlusses des Wahlprüfungsgerichts Wahlprüfungsbeschwerde beim Staatsgerichtshof des Landes Hessen erheben.

aktuelle Pressemitteilungen zu den Abweisungen der Einsprüche:

Heise Newsticker vom 25. August 2008
Echo online vom 25. August 2008

Pressemittelung

VGH Hessen, vom 15.08.2008, Az. WPG 17/1 - 2008

August 24 2008

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